Veranstaltung

Wir sind ein Volk – oder?


Termin Details

  • Datum:
  • Ort: Gladhouse Cottbus
  • Straße der Jugend 16, Cottbus, Brandenburg, 03046, Deutschland

Ein literarisch-musikalischer Abend mit Freya Klier (Lesung) und Stephan Krawczyk (Musik)

im

Veranstaltungssaal des Gladhouse Cottbus, 03046 Cottbus, Straße der Jugend 16

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zu erreichen, Eintritt frei.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Konrad-Adenauer-Stiftung Potsdam.

Aufgrund der Eindämmungsverordnung wird die Veranstaltung mit einem entsprechenden Sicherheitskonzept organisiert.

Es wird eine Platzzahl von 75 Sitzplätzen zur Verfügung stehen.

Darum bitten  wir um rechtzeitige telefonischer Anmeldung (0172 9617696). Wenn die Platzkapazität erreicht sein wird, ist kein weiterer Einlass möglich.

 

Freya Klier stellt ihr neues Buch vor und Stephan Krawczyk singt Lieder

Wir sind ein Volk! – Oder? Die Deutschen und die deutsche Einheit

Vereint oder gespalten? Der Weg zur deutschen Einheit

Die Mauer war gefallen und ein neues, geeintes Deutschland entstand, der Jubel war überwältigend. Endlich Freiheit, Wohlstand und Demokratie für alle Deutschen! Doch kurz nach der Wende dann der Schock: Arbeitslosigkeit, Abwanderung in den Westen und fehlende Perspektiven holten die Menschen ein. Deutschland vereinigt, aber doch gespalten – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich. Welche Rolle spielte die Treuhand beim Niedergang der ostdeutschen Wirtschaft? Woher kamen plötzlich die vielen Rechtsradikalen im Osten? Und wie entwickelte sich die Vereinigung von Ost und West? Zeitzeugen erinnern sich und ziehen Bilanz. Freya Klier versammelt Stimmen aus Ost und West, mit Beiträgen u.a. von Reiner Kunze, Peter Tauber, Wolfgang Thierse und Norbert Lammert.

 

Freya Klier, geb. 1950 in Dresden. Autorin, Schauspielerin, Theaterregisseurin, Dokumentarfilmerin, Bürgerrechtlerin. 1980 war sie Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung, 1968 erstmalige, 1988 erneute Verhaftung und Ausbürgerung. Ausgezeichnet als „Botschafterin für Demokratie und Toleranz“ mit der „Sächsischen Verfassungsmedaille für besonderes demokratisches Engagement in Schulen, in Literatur und Kunst“ (2007), den Verdienstorden des Landes Berlin (1995) und des Freistaates Sachsen (2017), dem Bundesverdienstkreuz (2012) und dem „Franz-Werfel-Menschenrechtspreis“ (2016).

Stephan Krawczyk wird Silvester 1955 in Weida/ Thüringen geboren. Nach Abitur und dem Studium der Konzertgitarre in Weimar ist er seit 1980 freiberuflicher Sänger. Er tritt gemeinsam mit Freya Klier in Kirchen auf, wird zur Symbolfigur der DDR-Bürgerbewegung. Am 17.1.1988 verhaftet der Stasi den oppositionellen Künstler und schiebt ihn 16 Tage später in den Westen ab. Konzerttourneen führen ihn durch den deutschsprachigen westeuropäischen Raum, nach Nordamerika, Frankreich, Spanien, Italien. 1991 entsteht die Erzählung „Mein Vater“, für die Krawczyk 1992 die Bettina-von-Arnim-Literaturpreis erhält. Im selben Jahr fährt er in das Bürgerkriegsland Somalia. Krawczyk lebt in Berlin.

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