Initiative Aufarbeitung »Region Cottbus und die beiden deutschen Diktaturen«

Ziel

Die Initiative tritt als eine Plattform für die künftige Gründung eines gemeinnützigen Vereins auf. Dieser versteht sich als Kooperationsverein, um Ziele und Absichten mit ähnlich agierenden Einrichtungen zu bündeln und Netzwerke zu schaffen.

Anlass der Gründung der Initiative ist die Im Jahr 2017 sich zum 30. Mal jährende Gründung der Umweltgruppe Cottbus (1987). Diese hat als eine der bedeutenden Oppositionsgruppen in der Region Cottbus, dem ehemaligen DDR_Bezirk Cottbus, einen entscheidenden Beitrag zur friedlichen Revolution und Demokratieförderung beigetragen.

Die Aufarbeitung »Region Cottbus« beabsichtigt

  • Aufarbeitung und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Diktaturengeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere der SED-Diktatur mit lokalem Bezug
  • politisch-historische Bildungsarbeit für junge Menschen, Multiplikatoren und Erwachsene

Die ACB hat sich am 20.3.2017 als nicht eingetragene, gemeinnützige Initiative gegründet wird vertreten von:

  • Frau Heike Kaps Bretschneider
  • Herr Dr. Martin Kühne
  • Herr Steffen Krestin
  • Herr Pfarrer Christoph Polster


Rück-Schau

Veranstaltungen im September/Oktober 2017

12. September 2017, 17 Uhr - Stadtmuseum: Wege in den Westen. Cottbuser Fluchtfälle aus Stasi-Akten

Vortrag
Referent: Rüdiger Sielaff (BStU)


Fotos: LAkD und Polster


30 Jahre Umweltgruppe Cottbus „Wahl(un)recht – Wie stand es in der DDR um die Wahlen und wie sieht es heute aus?“

4. bis 6. Und 10. bis 12.10.2017 - zwei Schülerworkshops im Familienhaus


Fotos: LAkD und Polster


13.10.2017, 17 Uhr – Eröffnungsveranstaltung in der Oberkirche St. Nikolai mit dem Schirmherrn, dem OB Holger Kelch


Fotos: LAkD und Polster


14.10.2017, 10 Uhr - Stadtspaziergang entlang einiger historischer Orte der friedlichen Revolution, geführt von Jugendlichen


Fotos: LAkD und Polster


14.10.2017, 14 Uhr - Stadtmuseum: Filmgespräch ENERGIE VON UNTEN, u.a. mit den Regisseurinen Theresa Majerowitsch und Dagmar Lembke (rbb)


Fotos: LAkD und Polster


14.10.2017, 19 Uhr - Synagoge (ehemals Schlosskirche): Abschlussveranstaltung mit Referat und Podiumsdiskussion Frieden-Gerechtigkeit-Umwelt


Fotos: LAkD und Polster


Zeitzeugengespräch mit einem Auschwitz-Überlebenden

am 16.10.2017, um 11 Uhr im Stadtmuseum Cottbus



Veranstaltungen

Dezember 2017

Bürgerberatung &

Cottbuser Mediziner im Visier der Stasi – der Einfluss des MfS auf das Gesundheitswesen im ehemaligen Bezirk Cottbus

am Dienstag, dem 12. Dezember entfallen.


Aufführung des Dokumentarfilm

mit Interviews und zum Teil bisher unveröffentlichten Zeitdokumente wird ein lebendiges Bild von der Friedliche Revolution in der ehemaligen Bezirksstadt Cottbus vermittelt:

am 12 Dezember 17 Uhr im Stadtmuseum, Bahnhofstraße 22, obere Etage (barrierefrei zu erreichen)
Eintritt frei

Regie: Theresa Majarowitsch und Dagmar Lembke (rbb), Kamera und Produktion: Donald Saischowa (DOS-Film Cottbus), 35 Min., Farbe, 16:9. HD
Veranstalter: ACB e.V. i.Gr. - Aufarbeitung „Region Cottbus und die beiden deutschen Diktaturen“ e.V. i.Gr.

Energie von Unten

Januar 2018

Bürgerberatung

am Dienstag, dem 23. Januar 2018 um 16 Uhr im Stadtmuseum, Bahnhofstraße 22, obere Etage (barrierefrei zu erreichen)
Eintritt frei

Fragen rund um die persönliche Akteneinsicht und die Nutzung der Stasi-Unterlagen beantworten Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder). Es werden Anträge auf Auskunft, Akteneinsicht bzw. Herausgabe von Kopien aus Unterlagen der Staatssicherheit entgegengenommen. Ebenfalls können sich Bürgerinnen und Bürger über ihre eventuell vorhandenen Stasi-Unterlagen beraten lassen.

Für den Antrag wird eine Identitätsbescheinigung benötigt. Diese wird bei Vorlage eines Personaldokument gleich vor Ort erstellt, was den Weg zur Meldebehörde erspart. Sollten Sie nicht selbst zur Bürgerberatung kommen können, informiert Sie die Außenstelle Frankfurt (Oder) gern telefonisch, wie der Antrag auf Akteneinsicht dann gestellt werden kann.

Anfragen sind unter folgender Nummer und Sprechzeit möglich:
Telefon: (0335) 60 68 - 0
Montag bis Donnerstag: 8.00 - 17.00 Uhr
Freitag: 8.00 - 14.00 Uhr
Die Bürgerberatung der Zentralstelle in Berlin erreichen sie unter:
Telefon: (030) 23 24 - 70 00

Den Antrag auf Akteneinsicht können Sie herunterladen und ausdrucken.


Cottbuser Mediziner im Visier der Stasi – der Einfluss des MfS auf das Gesundheitswesen im ehemaligen Bezirk Cottbus

Vortrag
Referent: Rüdiger Sielaff (Leiter BStU Frankfurt/Oder)
Moderation: Christoph Polster (ACB e.V. i.Gr.)

Ende der 1980er Jahre warten 30 Ärzte aus dem Bezirk Cottbus auf Ihre Ausreise in Richtung Westen. Viele haben die DDR bereits verlassen. Im Gesundheitswesen nehmen die Probleme zu. Die Stasi dokumentiert veraltete Medizintechnik, fehlendes Zahngold, das aus dem Westen organisiert werden muss und Kirchchorproben im Frühstückraum des Bezirkshygieneinstituts. Über Diagnosen, sexuelle Orientierungen, Rezeptfälschungen, Fehldiagnosen oder Medikamentenmissbrauch berichten inoffizielle Mitarbeiter aus den Gesundheitseinrichtungen vom Bezirkskrankenhaus mit seinen Polikliniken, über die Schwangerenberatungs­stelle bis hin zum Sportmedizinischen Dienst. Diese und weitere Beispiele des Einflusses des MfS auf das Gesundheitswesen im Bezirk Cottbus werden im Vortrag beleuchtet.

am 23. Januar 2018 um 17 Uhr Stadtmuseum, Bahnhofstr.22, obere Etage (barrierefrei zu erreichen)
Eintritt frei

Veranstalter: Veranstalter: BStU-Außenstelle Frankfurt(Oder), Fürstenwalder Poststraße 87, 15234 Frankfurt - Tel.: 0335 6068-0; astfrankfurt@bstu.bund.de; www.bstu.de

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschn Demokratischen Republik